John Deere hat langjährige Beziehungen mit Russland bzw. der Sowjetunion, die noch ins 19. Jhd. reichen. Damals bearbeitete man den Boden ohne „eiserne Pferde“, man beackerte ihn mit Pflug und Pferden – somit war die Technik für den Export nach Russland eben die Bodenbearbeitungstechnik. Die berühmten Traktoren des amerikanischen Unternehmens kamen erst 40 Jahre später auf den russischen Markt – so leistete John Deere seinen Beitrag für die Mechanisierung der Landwirtschaft in der UdSSR. Die ersten Maschinen- und Traktoren-Stationen, denen man eine historische Rolle bei der Wiederbelebung des ländlichen Raums zuschreibt, waren mit John-Deere-Technik ausgerüstet. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war der Absatz von Pflügen, Eggen, Getreideschwingen u.a. nach Russland enorm. John Deere soll als erstes ausländisches Unternehmen die junge Sowjetunion mit der Landtechnik beliefert zu haben.
Von 1928 bis 1932 lieferte John Deere 8.187 Traktoren in die UdSSR, Höhepunkt war im Jahr 1930 mit 4.181 Traktoren, das machte 10 % des Gesamtverkaufes von Deere and Company aus. Von 1927 bis 1933 belief sich der Traktorenexport von John Deere in die UdSSR auf 20 % der gesamten amerikanischen Exporte.
In seiner langen Geschichte bekundete John Deere ständiges Interesse am russischen Landtechnikmarkt.
