30 Jahre John Deere auf dem All-Russischen Ausstellungszentrum

John Deere hat langjährige Beziehungen mit Russland bzw. der Sowjetunion, die noch ins 19. Jhd. reichen. Damals bearbeitete man den Boden ohne „eiserne Pferde“, man beackerte ihn mit Pflug und Pferden – somit  war die Technik für den Export nach Russland eben die Bodenbearbeitungstechnik. Die berühmten Traktoren des amerikanischen Unternehmens kamen erst 40 Jahre später auf den russischen Markt – so leistete John Deere seinen Beitrag  für die Mechanisierung der Landwirtschaft in der UdSSR. Die ersten  Maschinen- und Traktoren-Stationen, denen man eine historische Rolle bei der Wiederbelebung des ländlichen Raums zuschreibt, waren mit John-Deere-Technik ausgerüstet. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war der Absatz von Pflügen, Eggen, Getreideschwingen u.a. nach Russland enorm. John Deere soll als erstes ausländisches Unternehmen die  junge Sowjetunion mit der Landtechnik beliefert zu haben.

  • 1880 – erste Lieferung von Pflügen  
  • 1910 – Absatz von  900 Pflügen in Vladivostok
  • 1923 – Lieferung von  Traktoren vom Typ Waterloo Boy als humanitäre Hilfe
  • 1924 - Absatz von  500 Pflügen vom Typ 40
  • 1928 - Absatz von  500 Pflügen für die Traktoren
  • 1929 –Lieferung  von 1500 Traktoren vom Typ D,  einige Monate später weitere Lieferung von 500 Traktoren und Kultivatoren,  zusätzliche Lieferung von 2000 Traktoren  über die staatliche Handelsgesellschaft  


Von 1928 bis 1932 lieferte John Deere 8.187 Traktoren in die UdSSR, Höhepunkt war im Jahr  1930 mit 4.181 Traktoren, das machte 10 % des Gesamtverkaufes  von Deere and Company aus. Von 1927 bis 1933 belief sich der Traktorenexport  von John Deere in die UdSSR auf 20 % der gesamten amerikanischen Exporte.
In seiner langen Geschichte bekundete John Deere ständiges Interesse am russischen Landtechnikmarkt.

Das Unternehmen stellte seine Entwicklungen bereits auf der Unionsausstellung für Landwirtschaft 1980 aus