Landtechnikhersteller kurbeln die Verschrottungsprogramme an

In Russland haben gleich zwei Landtechnikhersteller “Rostselmash” in Rostov-am-Don und der Konzern “Traktornye zavody” (KTZ) mit Stabquartier in Cheboksary regionale Verschrottungsprogramme mit den Regierungen der Provinzen Rostov am Don bzw. Nizhniy Novgorod vereinbart. Wie der Moskauer Analysen- und Informationsdienst RosBusinessConsulting (RBK daily) vor zwei Wochen weiter mitgeteilt hat, sind die Verträge identisch und sehen die Bereitstellung einer jeweils zur Hälfte finanzierten Prämie in Höhe von 500 Tsd. Rubel für die Verschrottung eines Mähdreschers vor. Die Zahlung sei für den Erwerb einer neuen Maschine einzusetzen. In weiteren Regionen würden ähnliche Vereinbarungen derzeit vorbereitet. Unter den derzeit schwierigen Verhältnissen freuen sich die Produzenten aber über jede Belebung der Verkäufe. Ein Vertreter von „Traktornye Zavody“ A. Wolf unterstrich, dass man mit einem Anstieg des Absatzes in den beteiligten Provinzen um rund 30 % rechne. Die Verhandlungen über das Einführen des Verschrottungsprogramms werden in 20 weiteren Regionen geführt. Nach Einschätzung von RBK daily ist die Einleitung eines Verschrottungsprogramms auf zentraler Ebene in Russland nicht ausgeschlossen. Ein ähnlicher Programmentwurf für Lastkraftwagen sei der Regierung in Moskau vom Wirtschaftsministerium vor Kurzem vorgelegt worden.